Descartes-Gymnasium
Neuburg / Donau

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Interview zum Beruf Bauleiter

Hallo Herr Hage, ich möchte Ihnen heute ein paar Fragen zu Ihrem Beruf stellen.

Tobias: Wie lange arbeiten Sie schon als Bauleiter?

Herr Hage: Seit 20 Jahren, davon 10 Jahre als Angestellter in einem Ingenieurbüro in Eichstätt und weitere 10 Jahre selbstständig im eigenen Unternehmen.

BaustelleTobias: Was sind die wichtigsten Tätigkeiten, die Sie täglich zu erledigen haben?

Herr Hage: Ich organisiere Bauabläufe von Hochbauten, d.h. ich nehme für den Bauherrn die Bauaufgabe „in die Hand" und finde Auftragnehmer, welche zu annehmbaren Preisen die geplanten Arbeiten ausführen. Des Weiteren suche ich für die Bauabläufe zueinander passende Ausführungszeiten und stelle einen Gesamtterminplan auf, nach dem sich sämtliche Baubeteiligte zu richten haben. Während der Bauarbeiten kontrolliere ich die Ausführungsqualitäten und passe bzgl. des Projektziels ständig die zuvor abgestimmten Termine ab. Dabei sorge ich dafür, dass die zuvor fest vereinbarten Kosten nicht überschritten werden. Abschließend übergebe ich dem Bauherrn das fertige Gebäude zum Bezug und zur Nutzung.

Tobias: Welche Ausbildung benötigt man für diesen Beruf?

Herr Hage: Man braucht mindestens das Fachabitur und 8 Semester Studium zum Bauingenieur. Davon sind 2 Semester Praktikum, 1 Semester auf der Baustelle bei einer Handwerksfirma und 1 Semester in einem Ingenieurbüro. Ich war auf der Fachoberschule in Augsburg und absolvierte dort den speziell angebotenen Studienzweig Projektmanagement.

Tobias: Was war Ihr verrücktestes Erlebnis in ihrer Laufbahn?Kanalrohr

Herr Hage: Das Verrückteste, was ich je erlebt habe, war, als ein sehr kräftiger Facharbeiter bei Tiefbauarbeiten in einem Kanalrohr stecken blieb und durch einen Bagger herausgeholt werden musste. Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen.

Tobias: Macht Ihnen der Beruf Spaß?

Herr Hage: Ja sehr, vor allem weil man mit sehr vielen unterschiedlichen Menschen zu tun hat und sehr viel bewegen kann, und das mit ständig sichtbaren Ergebnissen.

Tobias: Vielen Dank für das Interview.

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