Descartes-Gymnasium
Neuburg / Donau

Do you know our neighbours?

P-Seminar Englisch: Oral-History-Project – Migration

Im Rahmen unseres P-Seminars beschäftigten wir uns mit dem Thema Migration und interviewten einige Bewohner des Asylbewerberheims Neuburg, um interessante Geschichten aus ihrem Leben zu erfahren.  Um unser Vorhaben in die Tat umzusetzen, nahmen wir Kontakt mit dem Asylbewer-  berheim auf und trafen uns mit dessen Leiter Herr Amler zu einem Gespräch. Bei diesem Treffen informierte er uns über das Neuburger Asylbewerberheim, klärte uns über das  Asylverfahren auf und brachte uns den Alltag der Bewohner nahe. Anschließend führte uns Herr Amler über das Gelände und zeigte uns zum Beispiel Gemeinschafts- und Waschräume. Dadurch bekamen wir einen tiefen Einblick in die Lebensumstände der Bewohner.

Nach einiger Zeit trafen wir uns erneut, um die Interviews mit einigen Migrantinnen und Migranten in Zweiergruppen zu führen, was den Hauptteil unseres Seminars darstellte. Unsere Interview-partner, die sich bereitwillig unseren Fragen stellten, kamen aus verschieden Ländern, wie zum Beispiel Ghana, Afghanistan und dem Kongo. Bei diesen Gesprächen, die wir auf Englisch führten, erfuhren wir viel über die Situation in ihrem jeweiligen Heimatland, ihre Flucht und ihr jetziges Leben in Neuburg. Als sehr bewundernswert empfanden wir ihre optimistische Einstellung gegenüber ihrem weiteren Leben, trotz ihrer tragischen Schicksale. So erzählte uns beispielsweise einer der Bewohner, dass er seine Familie vermisse, aber trotzdem engagiert Deutsch lerne, um in eine positivere Zukunft blicken zu können. Die Gespräche mit unseren Interviewpartnern waren ein sehr interessantes und berührendes Erlebnis, dass so manches Vorurteil aus der Welt schaffte.

Als Dankeschön für die Interviewten und die Mitarbeiter des Asylbewerberheims organisierten wir ein kleines Grillfest, bei dem wir gemeinsam aßen und uns unterhielten.

Die Informationen über unsere Interviewpartner, deren Heimatländer und unsere persönlichen Eindrücke präsentierten wir erst innerhalb unseres Seminars, und anschließend fertigten wir Plakate für eine kleine Ausstellung in unserem Schulhaus an.

Zum Abschluss unseres Projektes riefen wir zu  einer Weihnachtsaktion auf, bei der wir kleine Geschenke von den Schülern jeder Jahrgangsstufe für die Kinder des Asylbewerberheims in Neuburg sammelten, verpackten und sie den Verantwortlichen zukommen ließen.

Abschließend möchten wir uns im Namen aller Seminarteilnehmer bei einigen Beteiligten bedanken:

Bei unserer Seminarleiterin Frau Henze für die gute Idee zu unserem Projekt und ihrer tatkräftigen Unterstützung bei dessen Durchführung, bei Herrn Amler und den anderen Mitarbeitern des Asylbewerberheims für ihre Hilfe, bei unseren Mitschülerinnen und Mitschülern  für ihre großzügigen Spenden bei unserer Weihnachtsaktion, und natürlich bei unseren Interviewpartnern für ihr Bemühen und ihre Offenheit.

Theresa Hieber und Magdalena Reim (Q 12)

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