Descartes-Gymnasium
Neuburg / Donau

Französisches Theater für die Oberstufenkurse Q11 und Q12

Le malade imaginaire / Der eingebildete Kranke

Zwei Französisch-Kurse der Oberstufe besuchten am Mittwoch, den 19. Oktober das französische Theaterstück «Le malade imaginaire» von Molière im Stadttheater Ingolstadt.

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Besuch des MdB Dr. Reinhard Brandl am Descartes-Gymnasium

Der Besuch von MdB Dr. Reinhard Brandl beim Französischkurs der elften Klasse von Dr. Gabriele Kaps verlief anders als geplant. Der Abgeordnete wäre mit dem früheren Präsidenten der französischen Nationalversammlung, Bernard Accoyer, zu den Schülerinnen und Schülern gekommen. Nach den Anschlägen in Paris wurde der Besuch von Bernard Accoyer abgesagt.

 

MdB Dr. Brandl

 

Reinhard Brandl war nun alleine gekommen und diskutierte mit den äußerst interessierten Schülerinnen und Schüler über die Themen Terror und Asyl. Wie weit die Kreise reichen, die der Terror mittlerweile zieht, ist nicht nur an abgesagten Veranstaltungen und globalen Terroranschlägen, sondern auch den Flüchtlingsströmen zu messen, so Brandl. Auf die Frage der Schüler, was man dagegen tun könne, antwortete der Abgeordnete, dass er eine Chance in einer Vereinbarung auf legale Flüchtlingskontingente mit der Türkei sehe - dem Transitland, durch das momentan die meisten Flüchtlinge nach Europa kommen. Daneben müssten aber auch die Fluchtursachen bekämpft werden. Weltweit seien derzeit 60 Millionen Flüchtlinge unterwegs. Dieses Thema werde die Welt noch Jahre beschäftigen, sagte Reinhard Brandl den Schülerinnen und Schülern.

Bildrechte: Andrea Hammerl

Auszeichnung als DELF-Prüfungszentrum

Die Fachschaft Französisch des Descartes-Gymnasiums wurde vom Institut Français für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet.

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Französisches Theater in Ingolstadt: Le petit princepetit prince

Die vier Oberstufenkurse Französisch besuchen den “Kleinen Prinzen“

Nur wenige literarische Werke sind von einer solchen Tragweite wie das philosophische Märchen des kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry. Es gibt wohl kaum ein französisches Kinderzimmer, in dem man dieses Buch nicht finden würde. Doch aufgrund der großen Tiefe und der urmenschlichen Wahrheiten, die in dieser außergewöhnlichen Geschichte beschrieben werden, ist dieses Werk nicht nur in Frankreich und ganz bestimmt nicht nur bei Kindern so beliebt.

Ein Pilot trifft in der Wüste den kleinen Prinzen, der aus einem fernen und winzig kleinen Planeten kommt und ihm von seinen Reisen durch das Universum erzählt, auf denen er auf einen raffgierigen Banker, auf einen egoistischen König und auf einen pathetischen Säufer trifft. Auf der Erde schließlich verrät ihm der Fuchs das Geheimnis, was seine Rose auf seinem Planeten so einzigartig macht.

Diese Begegnung mit dem kleinen Prinzen erweist sich für den Piloten als Entdeckung seiner selbst. Er erfährt die Freude, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen und erlernt von Neuem, was dem Leben Sinn gibt – echte Freundschaft, Liebe, für einen Menschen verantwortlich zu sein.

 Die gute Verständlichkeit der Sprache und die gelungene Inszenierung machte es unseren Schülern leicht, sich mit auf die Reise zu machen...

 G. Kelnhofer

Geschichtenerzählerin am Descartes-Gymnasium

Zum ersten Mal gastierte die französische Geschichtenerzählerin Catherine Bouin am Descartes-Gymnasium. Catherine Bouin ist eine professionelle “conteuse“ (= Erzählerin) aus der Provence, die dort an zahlreichen Kulturtagen, Theaterwochen auftritt und sogar am Sommerfestival in Avignon ihren festen Platz hat. Mit ihrem einzigartigen Erzähltalent erfüllt sie Geschichten, Sagen und Legenden aus ihrer Heimat ausdrucksstark mit Leben. Auf der Suche nach der Wahrheit, nach dem Wesentlichen erzählt sie von der Beziehung von Mensch und Natur, einer Natur, die gezähmt wird und einer Natur, die Angst einflößt.

Geschichtenerzählerin BouinWeit über Frankreich hinaus bekannt, ist sie inzwischen auch ein gefragter Gast an deutschen Gymnasien. Am 25. Juni 2014 hatten unsere FranzösischschülerInnen von der 6. bis zur 9. Klasse die Gelegenheit, eine Schulstunde lang ihren Geschichten zu lauschen. Mit Hilfe von Gestik, Mimik und kleinen Zeichnungen verstand sie es in kürzester Zeit, ihre jungen Zuhörer ausschließlich auf französisch in ihren Bann zu ziehen. Unsere SchülerInnen waren begeistert – ob die Erzählungen von menschlichen Schwächen handelten oder ob es um lustige Missgeschicke ging, die jedem von uns im Alltag passieren können. Darüber hinaus hatte sie knifflige Rätsel in ihrem Repertoire, die  die Schüler mal schneller mal weniger schnell lösen konnten. Unsere Schüler freuten sich über das Erfolgserlebnis, der französischen Sprache so mühelos folgen zu können. Ein Schüler aus der 6. Klasse quittierte diese positive Erfahrung mit den Worten “Ich hab die ja voll gut verstanden.“  - Was will man mehr....

G. Kelnhofer

Spezial

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