Descartes-Gymnasium
Neuburg / Donau

22. Januar 2017:

Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag feiert seinen 54. Geburtstag

Anlässlich dieses Jahrestages machten sich einige sechste, siebte und achte Klassen daran, die deutsch-französische Freundschaft in Bildern auszudrücken.

Jeweils zwei Schüler und Schülerinnen verkleideten sich als deutsch-französisches Paar und statteten sich mit den entsprechenden Symbolen aus. So entstanden lustige Fotos von Sechstklässlern in Lederhose und Trachtenhut, die mit ihrem französischen Pendant in Ringelshirt und Baskenmütze posierten. Andere stellten die nationalen Symbole wie das Brandenburger Tor auf der einen Seite und den Eiffelturm auf der anderen Seite in den Vordergrund. Weitere witzige Gegenüberstellungen waren Breze und Baguette, Bierkrug und Weinglas oder auch Würstchen und Käse.

 Die 8e näherte sich dem Thema von einer ganz anderen Seite. Sie visualisierten Redensarten, die in beiden Sprachen existieren, aber unterschiedliche Bilder bemühen. So tragen die Deutschen Eulen nach Athen, während in Frankreich Wasser zum Fluss getragen wird. Zwei Menschen ähneln sich in Deutschland wie ein Ei dem anderen, in Frankreich wie zwei Wassertropfen. In Frankreich rührt man die Butter, während man in Deutschland seine Schäfchen ins Trockene bringt. Während sich die Franzosen in den Wolfsrachen werfen, wagen sich die Deutschen in die Höhle des Löwen. Auch sind die Deutschen bekannt wie die bunten Hunde und nicht wie die weißen Wölfe. Die Franzosen nennen eine Katze eine Katze, die Deutschen nennen das Kind beim Namen. Auch haben die Franzosen eine Katze im Hals, während es bei den Deutschen der Frosch ist, der im Hals sitzt.
Originelle Zeichnungen machten diese unterschiedlichen Blickweisen sehr anschaulich.

 

Die Kollegen Becker und Zapp steuerten die musikalische Umsetzung des Ereignisses bei. Und wie gelänge das besser als mit der Präsentation einiger Lieder von Patricia Kaas, die die deutsch-französische Freundschaft wie keine andere verkörpert. Als Tochter eines Lothringer Vaters und einer deutschen Mutter wuchs sie in einem kleinen Ort zwischen Forbach und Saarbrücken auf der französischen Seite der Grenze auf und sprach bis zum Alter von sechs Jahren ausschließlich Saarländisch. Ihre Herkunft ist auch die Grundlage für ihr mehrfach ausgezeichnetes Engagement für die deutsch-französische Freundschaft.

G. Kelnhofer

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