Descartes-Gymnasium
Neuburg / Donau

Weihnachtlicher Schreibwettbewerb zum Thema Frieden

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wir lesen gerade alle Texte und grübeln.... Vielen Dank für die vielen, abwechslungsreichen, überraschenden und weitsichtigen Gedichte, Gedanken, Gebete. Auszüge von einigen Einsendungen könnt ihr hier im Anschluss lesen. Die Siegerehrung der Gewinner ist dann im Januar!


  Kerze  

Schüler aller Jahrgangsstufen versuchten, ihre Gedanken zum Thema Frieden in verschiedener literarischer Form zu Papier zu bringen. Advent und Weihnachtszeit bieten eine gute Gelegenheit, in den besinnlichen Texten zu lesen und die Gedanken von Schülern jeden Alters zu dieser nicht nur an Weihnachten anrührenden Thematik kennen zu lernen.


Frieden. Was ist eigentlich Frieden?

Ist Frieden einfach das Gegenteil oder die Abwesenheit von Krieg? Reicht das bereits? Oder sollte man noch tiefer gehen? Ja, das sollte man,. Zu Frieden gehört nicht nur die Abwesenheit von Gewalt allgemein, sondern auch Aspekte wie ein sozialer oder innerer Frieden. Wenn es zwar keinerlei Gewalt gibt, jedoch auch die Freiheit eines jeden Menschen durch Überwachung eingeschränkt ist, ist das dann Frieden? Wenn man alles, was einem nicht gefällt, an der Regierung, am Leben oder an der Welt für sich behalten muss? Ist das Frieden, wenn eine reiche Minderheit die gesamte Macht in Händen hält, die Mehrheit ohne jegliche Entscheidungsmöglichkeiten in Schach gehalten wird, durch über mäßige Verfügbarkeit von Konsumgütern? Immer weniger Menschen interessieren sich für Politik oder ihre Privatsphäre, solange sie nur alles, was sie möchten im Supermarkt finden oder Unterhaltung auf Knopfdruck verfügbar ist. Warum sollte man sich denn beschweren? Was wäre dann echter Friede? (...)

Eine Welt ohne Krieg, soziale Ungleichheit und mit Frieden, global und in der Gemeinschaft, innerer Frieden!

Nico Borgsmüller Q11


Mein Herz- die Bombe

BOOM-BOOMBOOM-BOOM-BOOMBOOM

Es schlägt. Ich weiß nur nicht was. Ist es mein Herz, das vor Angst manche Schläge auslässt? Oder diese Menschen da draußen, die ohne Herz und ohne Gewissen auf uns einschlagen. Haben sie denn keine Angst? Keine Angst vor Gott, dem Universum, der Gerechtigkeit? Hören sie denn das Schlagen ihrer Herzen nicht? Oder hat der Laut der Anschläge ihre Herzen übertönen und zerstört. Tut das weh? So ganz ohne Liebe zu leben und zu handeln? Wieso ich denke, dass sie keine Liebe verspüren? Ich bitte dich können Menschen die Liebe zerstören, ehrliche Liebe verspüren? Das was ich sehe, bringt mein Herz zum Weinen. Kinder tragen ihre Geschwister mit dem Blut ihrer Eltern an den Händen aus den Ruinen ihrer Häuser, ihre Heimat, wo sie liebevoll aufgewachsen sind. Kann dieses Kind jemals wieder Liebe zu dem gleichem Wesen verspüren, das ihm so etwas angetan hat? (...)

Merke dir, Mensch, alles ist möglich, solange du lebst. So wie du das Gewehr in die Hand nehmen kannst, kannst du zu einem schützenden Schild greifen. Denn, Mensch, glaube! Glaube an die Hoffnung, an die Rettung, an die Liebe! Am dem Frieden!

Valentina Dasic Q11


Frieden ?

Wenn man an einem ganz normalen Morgen die Zeitung aufschlägt, stechen einem zuerst Nachrichten von neuen Attentaten des IS oder zu dem erbitterten Bürgerkrieg in Syrien ins Auge. Inzwischen täglich! Viele Menschen überspringen diese Artikel sogar schon mit der Begründung, dass das ja eh immer das Gleiche ist. Soll das etwas heißen, dass Krieg und Gewalt heutzutage als selbstverständliche Teile unseres Lebens angesehen werden?

Sollten die Menschen- also wir alle- nicht eher etwas dazu beitragen, etwas gegen Machthaber wie Assad, Mugabe oder Gruppen wie den IS zu tun, indem man zeigt, dass man sich für die unschuldigen getöteten Menschen interessiert und sich von Anschlägen nicht einschüchtern lässt?

So viele Menschen flüchten derzeit aus ihren Heimatländern, um sich hier in Deutschland- fern von Krieg und Gefahr- ein besseres Leben aufzubauen, wie es bei ihnen Zuhause möglich wäre. Aber anstatt fröhlich aufgenommen zu werden, werden diese Flüchtlinge oft eher wiederwillig begrüßt. Haben die Menschen also ihr Mitgefühl für andere verloren? Haben die Menschen kein Mitleid mehr mit den Leuten, denen es schlechter geht als ihnen, und fühlen sich nur noch ausgenutzt? Zeigt das, wie die Menschen wirklich sind? Nur an sich selbst interessiert? (...)

FRIEDE wird erst dann aufkommen, wenn die Menschen Zusammenhalt zeigen und mit vereinter Kraft bezeugen, dass sie nicht in einer Welt leben wollen, in der Krieg und Terror an der Tagesordnung stehen!

ein Schüler der Q11


 

Die Erde, ein riesiger Planet, auf dem Hunderte von Menschen leben. Doch Leben ist für manche Menschen nur ein Traum, denn sie müssen überleben. Wir werden täglich hunderte Tonnen von Lebens mitteln weg, doch in anderen Ländern verhungern täglich tausende von Menschen. Wir haben ein Monster geschaffen, das wir täglich mit jedem einzelnen Schritt füttern. Wir zerstören das, was wir aufbauen wollen. Vernunft ist hier ein Fremdwort. Wir wollen alle, dass alles passt, doch wir passen dabei nicht auf. Wir überschreiten jegliche Grenzen. Wir sind fast acht Milliarden Menschen auf diesem Planeten, doch für ein Fünkchen Menschlichkeit muss man Kilometer weit laufen. (...) Wir alle tragen dazu bei, doch diese Last, dieses Monster, ist stärker als wir alle. Wir bauen Wolkenkratzer, terue Autos, doch ist es das, was uns glücklich macht? Ist es das, was wir brauchen? (...) Wir töten täglich hunderte Menschen, wieso? Haben wir vergessen, wer wir sind? Was wir sind? Wir haben in uns einem Kiillerinstinkt geweckt, der jeden Tag wächst. (...)

Wir kämpfen nicht gegen einen Feind, sondern wir kämpfen gegen uns selbst!

Melissa Moser 6d


Ist Weltfriede möglich?

Krieg. Krieg begleitet die Menschheit seit der Erfindung des Messers. Es hat den Anschein, als könnte die Menschheit sich nicht entwickeln, ohne permanent an ihrer eigenen Vernichtung zu arbeiten. Es ist schon immer so gewesen, das jede Erfindung, die die Menschheit weiterbrachte, sei es die Konservendose oder das Flugzeug, entweder für einen Krieg erfunden wurde, oder direkt nach ihrer Erfindung in einem Krieg zweckentfremdet wurde. (...)

Die Gier ist das einzige, was wahrlich im Überlebensinstinkt des Menschen verankert ist. Kriege werden sich verändern und die Todeszahlen eventuell irgendwann sinken, doch die Gier ist der Grund, warum ein Weltfriede eine wunderbare, aber leider unrealistisch idealistische Vorstellung bleiben wird.

Sebastian Englschall Q11


Frieden. Ein Geschenk, das sich jeder wünscht, aber niemand bekommt!

(...) Es spielt doch keine Rolle, woher man kommt oder welchen Glauben man hat. Mensch ist Mensch. Was braucht unsere Welt, um keine Krieg zu führen?
Sie braucht Toleranz und Liebe!!!!!!!

Ein Schüler einer 7.Klasse


 

Wen man so über alles nachdenkt, sind wir doch einfach froh in so einem friedlichen Land zu leben. Aber das Leben ist wie ein weißes Blatt Papier und du hast den Stift in der Hand: Du kannst dir selbst aussuchen, ob du nur eine Geschichte über dich schreiben willst, oder ob du eine Mensch sein willst, der etwas in der Welt, wie klein es auch ist, bewegt und für etwas mehr Frieden sorgt.

Selina und Lena Klasse 7a


Wo bleibt der Friede?

(...) Menschen, die einen anderen Glauben haben, werden gnadenlos umgebracht! Andere sagen, sie würden für ihren Gott umbringen. Was soll ihr Gott dazu sagen? Es kann nicht sein Wille sein.

Manche haben keine Hoffnung mehr, andere können sich ein Leben ohne ihren Fernseher nicht vorstellen. Sie schauen sich einen Horrorfilm an, während andere mitten in Angst und Not gefühllos umgebracht werden.

Es muss aufhören, die Menschen sollen in Frieden leben können, ohne sich fürchten zu müssen. Viele Leute sagen, sie wollen helfen, doch dann sitzen sie am Computer und überlegen, was sie sich als Nächstes Kaufen sollen, ein neues Computerspiel, oder lieber neue Klamotten!!!

Die Welt wird von Terror und Mord verschluckt.

Felice Esterhammer 7a


Wo bleibt die Gerechtigkeit?

In Paris sind 17 Menschen gestorben, in Syrien 2000. (...) Wo bleibt die Gerechtigkeit?

Wenn man anders ist, ist man etwas ganz besonders, was niemand anderes ist, egal welcher Hautfarbe oder Religion. Ich verstehe nicht, wo andere Menschen Probleme haben, wenn einer schwarz ist und aus Afrika kommt.

Persefoni Ioannidou 5c


 

Hier in Deutschland will niemand Krieg, auch wenn jeder von Einsätzen in der Welt spricht. Krieg senkt uns auf ein Nivaue mit den „anderen". (...) Ein Seehelikopter, der nicht funktionstüchtig ist, kostet Millionen. Dieses Geld könnte auch in Nahrungsmittel für 50 Millionen am Hungertod nagender Menschen gehen. Stattdessen sehen wir zu, wie Menschen auf dem Mittelmeer elendig sterben, auf der Suche nach Frieden. Wir geben 2% des Bruttoinlandprodukts für die Bundeswehr aus und nur 0,4% für Entwicklungshilfe. Wenn das nicht ein Zeichen für eine Kriegstreibernation ist, was dann?

Lukas Braun und Simon Eder


Friede auf Erden

Oft leichter gesagt, als getan. Die frohe Botschaft, die uns an Weihnachten verkündet wird, sie wird wohl nie vollständig verwirklicht werden können. (...)

Wenn man überlegt, was möglich wäre mit einer friedlichen Gemeinschaft ohne Gewalt?

Wir Menschen können nur überlegen, wenn wir mutig bleiben und immer wieder neue Hoffnung schöpfen. Das ist eine Fähigkeit des Menschen, die wir Gott zu verdanken haben.

Alexander Hiebl 7d


 

 

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