Descartes-Gymnasium
Neuburg / Donau

Die Macht der Rede im antiken Rom und heute

Ein Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Stroh am 18. Oktober 2016

“Quo usque tandem abutere, Catilina, patentia nostra?” lautet der Anfang der wohl berühmtesten Rede des römischen Redners Cicero gegen Catilina, der im Jahre 63 v.Chr. versuchte, einen Staatsstreich, die sog. Catilinarische Verschwörung durchzusetzen und seinen ärgsten Widersacher, nämlich Cicero selbst, zu ermorden.

Wie machtvoll eine Rede sein und welchen Einfluss sie ausüben kann, war Thema des Vortrags von Prof. Dr. Wilfried Stroh, zu dem die 9. und 10. Klassen, sowie die Lateinkurse der Oberstufe eingeladen waren.

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Wiedererweckung eines toten Dichters: Jacobus Balde in Neuburg

Eine Lesung (nicht nur) für Kinder und Jugendliche
Projekt der Fachschaft Latein anlässlich der Langen Nacht der Museen in Neuburg

Schüler bei der Balde-Lesung

  Nur ganz wenigen Neuburgern dürfte der Name Jacobus Balde vertraut sein. Jacobus Balde, der größte literarische Star des Barock, ein Bestsellerautor, der nicht nur von Päpsten, sondern auch vom Sonnenkönig in Versailles begeistert gelesen und gefeiert wurde, ist fast völlig in Vergessenheit geraten, was nicht zuletzt daran liegt, dass er seine Werke meist auf Lateinisch verfasst hat. In Neuburg erinnert einzig eine Gedenktafel in der Hofkirche an den Jesuitenpater und Hofprediger des Pfalzgrafen Philipp Wilhelm.

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"Venite Plurimi!"

Vortrag von Prof. Wilfried Stroh vor den 9. Klassen des Descartes-Gymnasiums
am 19. Januar 2011

Vortrag von Prof. Stroh am Descartes-Gymnasium

Dieser Aufforderung kamen wir 'Lateiner' der 9. Jahrgangstufe gerne nach, als Professor Stroh alias Valahfridus am 19.1.2011 im Theatersaal des Studienseminars zu seinem Vortrag De mira dulcedine linguae Latinae - „Vom Zauber des Lateinischen“ lud. Gespannt warteten wir auf die Rede des Professors, da wir schon im Lateinunterricht von unseren begeisterten Lehrern gehört hatten, welcher großer Liebhaber des Lateinischen heute vor uns mit einem rhetorischen Feuerwerk sprechen würde. Und die Lehrer hatten nicht zu viel versprochen, denn wir wurden keinesfalls enttäuscht.

So erklärte uns der Professor anschaulich die drei Tode der lateinischen Sprache, die letztlich erst zu ihrer Unsterblichkeit geführt hätten. Faune und Propheten, meinte er schmunzelnd, hätten sich 1200 v. Chr. als erste Lateinsprecher in Latium bewährt; es dauerte gut 1000 Jahre, bis die lateinische Sprache ihren ersten symbolischen Tod erlitt, indem sie sich von nun an nicht mehr stark veränderte, sondern zu einer kunstvoll stilisierten Schriftsprache reifte.

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