Descartes-Gymnasium
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Work and Travel

 

Definition

Unter „Work and Travel“ bzw. „Working Holiday“ versteht man im Allgemeinen eine Kombination aus Arbeiten und Reisen in einem ausgewählten Land. Das bedeutet, das Reisen wird durch Gelegenheitsjobs vor Ort verdient (auch Jobhopping genannt). Diese Art des Auslandsaufenthalts ist sehr beliebt bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 - 30 Jahren, die außergewöhnliche Erfahrungen sammeln und eine fremde Kultur hautnah kennenlernen möchten. So kann man individuell entscheiden, wie lang man sich an einem Ort aufhalten möchte, um sich dann im Anschluss ins nächste Abenteuer zu stürzen!

Wenn Dir Work & Travel bis jetzt zusagt und Du wissen möchtest, ob Du dafür geeignet bist, kannst Du dies im Kapitel "Voraussetzungen" herausfinden!

 

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Voraussetzungen

 

Die Voraussetzungen, die Du für einen Work&Travel-Aufenthalt erfüllen solltest, gestalten sich (wenn auch nur geringfügig) je nach Zielland unterschiedlich. Dies gründet meist auf die verschiedenen Bedingungen für ein Visum, das i.d.R. für jeden Backpacker nötig ist, um für einen längeren Zeitraum im Zielland reisen und auch arbeiten zu dürfen. So stellen wir Dir im Folgenden eine Auswahl der Länder für Work & Travel vor, die uns am wichtigsten und beliebtesten erscheinen:

 

1. Australien:

  • Erfüllen der Bedingungen des "Working-Holiday-Visums":
    • Alter: 18-30 Jahre
    • max. Aufenthaltsdauer: 12 Monate (ggf. verlängerbar auf 24 Monate, wenn mind. 3-monatige Erntearbeit in Australien vorweisbar ist)
    • deutsche Staatsbürgerschaft
    • Vorweisen eines Sicherheitsbudgets von 5000 AU$ (ca. 3500€)
    • 140 € Visumskosten
    • Ausstellung nur einmal im Leben möglich
    • keine versorgungsbedürftigen Kinder
    • gültiger Reisepass (mind. noch 12 Monate gültig)
    • in Australien max. 6-monatige Beschäftigung bei dem gleichen Arbeitgeber
    • Ausreise nach Australien innerhalb von 12 Monaten nach Visum-Beantragung
  • gute Englischkenntnisse
  • praktische Erfahrung für manche Jobs von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich

 

2. Neuseeland:

  • Erfüllen der Bedingungen des "Working-Holiday-Visums":
    • Alter: 18-30 Jahre
    • deutsche Staatsbürgerschaft
    • Vorweisen eines Sicherheitsbudgets von 4200 NZ$ (ca. 2400€)
    • 70 € Visumskosten
    • Ausstellung nur einmal im Leben möglich
    • keine versorgunsbedürftigen Kinder
    • gültiger Reisepass
    • in Neuseeland max. 12-monatige Beschäftigung bei dem gleichen Arbeitgeber
  • gute Englischkenntnisse
  • praktische Erfahrung für manche Jobs von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich

 

3. Kanada:

  • Erfüllen der Bedingungen des "Working-Holiday-Visums":
    • Alter: 18-35 Jahre
    • deutsche Staatsbürgerschaft
    • Vorweisen eines Sicherheitsbudgets von 2500€ - 3000€
    • 110 € Visumkosten
    • gültiger Reisepass
    • einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis
  • gute Englischkenntnisse
  • praktische Erfahrung für manche Jobs von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich

 

Generell gilt natürlich, dass man sich eine derartige Reise auch zutraut. Das bedeutet, es ist wichtig, bestimmte Charaktereigenschaften, wie beispielsweise Selbstständigkeit, Eigeninitiative, Mut, Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit, mitzubringen, damit der Work&Travel-Aufenthalt ein unvergessliches Erlebnis werden kann.

 

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Finanzierung

Wie bereits in der Definition erwähnt, finanziert man sich seinen Work&Travel-Aufenthalt durch mehrere Gelegenheitsjobs im Zielland. Dennoch ist zu bedenken, dass man sich noch vor der Abreise um das benötigte Kapital kümmern muss, das für den Flug, das Sicherheitsbudget und das Visum aufgebracht werden muss. Zur Lösung dieses Problems, könnte man beispielsweise noch in Deutschland durch verschiedene Jobs Geld verdienen und somit gleichzeitig wichtige praktische Erfahrungen für das Ausland sammeln.

Im Zielland angekommen, steht man dann  vor der Aufgabe, sich einen geeigneten Job zu suchen. Zur Beruhigung kann man jedoch sagen, dass vor allem in den auf Work&Travel spezialisierten Ländern wie Australien oder Neuseeland eine Vielzahl von Arbeitsplätzen verfügbar ist. Dies wiederum bedeutet, dass dementsprechend auch eine große Nachfrage an motivierten Arbeitskräften besteht und die Jobsuche im Normalfall kein Problem darstellt. Nichtsdestotrotz kann man natürlich keinerlei Garantie für eine Anstellung geben, sodass es wichtig ist, seine Chancen auf einen Job bestmöglich zu steigern. Dies kann man erreichen, indem man beispielsweise jegliche berufsspezifischen Erfahrungen oder Fachkenntnisse mit englischsprachigen Zeugnissen belegt und einen Lebenslauf entsprechend der jeweilgen Richtlinien des Ziellands verfasst. Zudem ist ein gutes Sprachniveau stets von großem Vorteil, besonders wenn man sich gegenüber Muttersprachlern durchsetzen muss. Was man außerdem im Hinblick auf das Jobangebot wissen sollte, ist, dass während der Sommerferien (Achtung: die können z.B. in Australien oder Neuseeland ganz anders liegen als bei uns!) auch die Einheimischen selbst Arbeitsplätze suchen, sodass während dieser Zeit eine größere Konkurrenz herrscht.

Um Dir einen Eindruck zu verschaffen, in welchen Bereichen Du während deines Work&Travel-Aufenthaltes tätig werden kannst, haben wir Dir hier einige Beispiele zusammengetragen:

  • Erntearbeit
  • Gastgewerbe/Tourismus (in Hotels, Restaurants: Kellnern, Rezeption,...)
  • Bei Großveranstaltungen (Security, Getränkeverkäufer, Infohostess,...)
  • Putzarbeit
  • Kinderbetreuung
  • Umwelt- und Naturschutz
  • Tankstellen, Supermärkte
  • und vieles vieles mehr

Falls Du nun auch noch wissen möchtest, welche Jobs momentan in deinem ausgewählten Land verfügbar sind, kannst Du mithilfe der unten stehenden Links die verschiedenene Jobdatenbanken und -suchmaschinen durchsehen:

1. Australien:

2. Neuseeland:

3. Kanada:

Neben diesen Internetseiten kann man, um sich über das aktuelle Jobangebot zu informieren, zum einen die gelben Seiten des entsprechenden Landes, verschiedene Broschüren, Zeitungen sowie das Internet zu Rate ziehen. Zum anderen ist es immer hilfreich, sich mit anderen Backpackern, die evtl. schon gute Erfahrungen mit einem bestimmten Arbeitgeber gemacht haben, auszutauschen.

Entscheidet man sich für eine Reise mit Organisation wird einem bei der Jobsuche zusätzlich unter die Arme gegriffen. Beispielsweise erhält man Hilfe bei der Erstellung eines Lebenslaufs, eine individuelle Jobberatung und -vermittlung. Dennoch übernehmen diese Organisationen keinerlei Garantie für eine Jobzusage. Die Lösung aller Probleme darf man sich also von solchen Organisationen auch nicht erwarten.

Auch bei dieser Entscheidung wollen wir Dir eine kleine Hilfestellung geben: Schau einfach mal rein, was wir Dir bezüglich der Organisationen zusammengetragen haben!

 

Quellen:

Bild Geld: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Euro_banknotes_and_coins2.jpg


Organisationen

Es gibt verschiedene Organisationen, die auf unterschiedliche Weise mit Work&Travel-Programmen werben, wobei jeder persönlich sich diejenige Organisation raussuchen sollte, die am ehesten den eigenen Ansprüchen entspricht. Um sich einen Überblick zu verschaffen, bieten viele Organisationen regelmäßige Informationsveranstaltungen in größeren Städten oder auch kostenlose Kataloge an, in denen die jeweiligen Angebote (inkl. Preislisten, Flugrouten, Spezial-Programme, etc.)  genauer darlegt werden. Aber natürlich gibt es auch jeweils eine Homepage, der man wichtige Informationen entnehmen kann. Deshalb haben wir Dir hier die bekanntesten kommerziellen Organisationen einfach einmal aufgelistet:

  1. activeabroad
  2. praktikawelten
  3. AIFS
  4. Travelworks
  5. Stepin
  6. worldunite!

 

Ferner gilt es natürlich zu entscheiden, ob man seine Reise überhaupt mit Hilfe einer Organisation antreten möchte oder doch lieber alles auf eigene Faust erledigt. Um Dir die Entscheidung etwas zu erleichtern, werden wir im Folgenden die Vor- und Nachteile von Organisationen abwägen.

Mit Organisation:

Vorteile: Nachteile:
  • Planung und Buchung der gesamten Reiseroute
  • Beantragung des Visums und nötigen Papieren (Konto, Steuernummer etc.)
  • Erhalten von Infomaterial über das jeweilige Land
  • umfangreiches Informationsseminar im Zielland
  • sofortiger Kontakt mit Gleichgesinnten
  • Organisation der Unterkunft
  • Vermittlung von Jobangeboten
  • evtl. zusätzliche Buchung von Freizeitan-geboten (Sightseeing-Tour, Safari-Trips etc.) oder Sprachkursen
  • Ansprechpartner im In- und Ausland
  • permanente Adresse mit Postaufbewahrungs- und Weiterleitungsservice
  • Qual der Wahl bei der Vielzahl der Angebote
  • Bindung an bestimmte Reiserouten / Fluglinien / Versicherungen
  • Ansprechpartner meist nicht in unmittelbarer Nähe (nur in den Großstädten vorhanden)
  • keine Garantie zur Jobvermittlung
  • Verlust an Selbstständigkeit und Flexibilität
  • Hilfe der Organisation teilweise unnötig, da das Formelle leicht selbst zu bewältigen ist
  • trotz großer Versprechungen ziehen sich man- che Organisationen nach Erhalt des Geldes etwas zurück > Seriosität?
  • oft schlechtes Preis-Leistungsverhältnis

 

 

Ohne Organisation

Vorteile: Nachteile:
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Förderung der Selbstständigkeit
  • neue Erfahrungen durch Bewältigung von ungewohnten Situationen
  • kreativere und flexiblere Reiseplanung
  • im Vergleich zur Organisation günstigere Variante
  • bessere Kenntnisse über Land & Leute durch eigene Vorbereitung
  • freie Wahl der Abflugtage und der Unter- kunft
  • keine Bindung an bestimmte Fluglinien/Versicherungen
  • Stärkung der Eigeninitiative und des Organisationstalents
  • viel Eigenorganisation und Verwaltungsgeschick gefragt
  • alleiniger Aufenthalt in einem fremden Land ohne viel Unterstützung evtl. beängstigend
  • späteres Kennenlernen von Gleichgesinnten

Als Alternative zur selbstständigen Planung oder einer Organisation, werden kostengünstige "Work & Travel Starter Pakete" angeboten, welche für manche die optimale Lösung darstellen. Wer sich für diese Möglichkeit entscheidet, schließt eigene Vorbereitungen nicht aus, da viele Dinge, wie beispielsweise Flug oder Versicherungen selbst gebucht werden können. Jedoch helfen Partnerorganisationen mit guten Infopaketen bei der Vorbereitung in Deutschland. Außerdem hat man die Sicherheit vor Ort alle wichtigen Informationen zu erhalten und die notwendigen ersten Schritte unter professioneller Anleitung und mit Gleichgesinnten zu bewältigen.

 

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 Vorbereitungen

Der zu bewältigende Aufwand für die Vorbereitung hängt davon ab, ob man die Reise selbst organisiert oder organisieren lässt. Im Grunde sind die Reisevorbereitungen für Work & Travel in verschiedenen Länder annähernd gleich. So zeigen wir Dir nun am Beispiel von Australien, welche Dinge Du im Voraus zu erledigen hast, wenn Du dich entscheidest, eigenständig zu reisen:

 

  • Flugticket-Art auswählen:
    • Hin- und Rückflug kombiniert: verhältnismäßig am günstigsten, aber nur bei kürzeren Aufenthalten, da Rückflüge nicht 1 Jahr im Voraus gebucht werden können
    • 2 x One-Way-Ticket: flexiblere Variante, jedoch meist teurer & evtl. Probleme bei der Einreise, da noch kein Rückflugticket vorweisbar ist
    • Open-Return-Ticket: spezielles Angebot von bestimmten Airlines, bei dem ein noch nicht festgelegter Rückflug bereits im Preis inkludiert ist (dieser kann dann je nach Wunsch spontan eingebucht werden), höchste Flexibilität, jedoch Achtung bei zu kurzfristigen Buchungen kann eine zuätzliche Gebühr verlangt werden!
  • Stop-Over planen (speziell bei Australien/Neuseeland): je nach Fluggesellschaft sind unterschiedliche Stop-Over-Möglichkeiten gegeben (wie z.B. Bangkok, Hong Kong, Singapure etc.) > evtl. Hostelübernachtungen ?
  • die ersten Tage im Zielland planen (Hostelübernachtungen, erster Job)
  • Reiseroute planen:
    • Fortbewegungsmittel: Auto (Miete/Kauf), Bus (evtl. Mitgliedschaft bei dem australischen Busunternehmen Greyhound), Inlandsflüge (für längere Distanzen, meist relativ preiswert)
    • bevorzugte Sehenswürdigkeiten miteinplanen
    • (besonders bei Australien) auf verschiedenen Klimazonen achten, um schlechte Wetterverhältnisse zu meiden und optimalste Reisezeit zu erwischen

 

Auch beim Packen des Reisegepäcks können wir Dir als Anhaltspunkt eine Packliste und einige Tipps mit auf den Weg geben:

  • beim Flug: ca. 20 kg als maximales Gewicht des Reisegepäcks und max. 8 kg Handgepäck
  • Wahl des Reisegepäcks:
    • bei ständig wechselnden Aufenthaltsorten: eher Rucksack, da z.B. beim Wandern praktischer/handlicher
    • bei längeren Aufenthalten an dem selben Ort: eher Reisekoffer, da er leichter ordentlich zu halten ist
    • sog. Koffer-Rucksäcke (evtl. auch auf Rollen) als Kombination der oben genannten Alternativen, jedoch im Vergleich relativ kostspielig
      > muss an die eigenen Reise-Vorhaben und Bedürfnisse angepasst sein!
  • generell gilt: je leichteres Handgepäck, desto angenehmer ist das Reisen
  • rechtzeitig anfangen, um nichts zu vergessen und um evtl. noch fehlende Dinge zu besorgen
  • nur das Nötigste, was nicht im Zielland zu besorgen ist
  • ansonsten: beispielsweise bei Hygiene-Artikeln nur Proben mitnehmen, um wichtige Kilos zu sparen
  • Einfuhrbestimmungen des jeweiligen Landes beachten

 

Selbstverständlich ist es unumgänglich (gerade wenn man auf eigene Faust reist), sich über sein Zielland zu informieren. Man sollte sich folglich nicht nur über berühmte Sehenswürdigkeiten, sondern auch über Besonderheiten in der jeweiligen Kultur und der Mentalität schlau machen. Hierbei ist man mit dem Reiseführer Lonley Planet stets gut beraten, der für alle erdenklichen Destinationen zahlreiche Hintergrundinformationen liefert und gleichzeitg Orte empfiehlt, die nicht dem allgemeinen "Mainstream" entsprechen.
Bei allgemeinen oder auch spezielleren Fragen bezüglich dem Work&Travel-Aufenthalt können wir Dir besonders die Online-Foren im Internet ans Herz legen, wobei Du alle Unklarheiten mit Gleichgesinnten diskutieren und Erfahrungen austauschen kannst. Meist reicht es jedoch sogar aus, ältere Beiträge anderer Mitglieder zu lesen, um Antworten auf seine Fragen zu erhalten. Hier einige Links zu bekannten Work&Travel-Foren der jeweiligen Zielländer

 

 

Quellen:


Varianten

Neben der klassischen Variante des Jobhoppings, also des Arbeitens an unterschiedlichen Orten in verschiedenen Tätigkeitsbereichen, kann man sich bei Work & Travel auch auf eine bestimmte Berufsrichtung spezialisieren:

 

1. Farm & Travel / WWOOFing:

  • wechselnde Jobs an Farmen und Ranches (z.B. Viehherden treiben, Tiere pflegen/füttern)
  • aber auch in Kombination mit Herumreisen in dem jeweiligen Zielland
  • besonders geeignet für Leute mit viel Interesse an Tieren/Natur
  • Anforderungen: Körperliche Fitness, handwerkliches Geschick, tatkräftige Arbeitskraft, grundlegende landwirtschaftliche Fachkenntnisse, richtiger Umgang mit Tieren
  • anfängliche Platzierung in sog. "Training-Farms" zur Vermittlung der oben genannten Anforderungen
  • möglich in Australien/Neuseeland/Kanada, aber auch z.B. in Argentinien/Chile/Irland/Norwegen
  • Organisation entweder durch entsprechenden Veranstalter (z.B. mit Stepin, Travelworks) oder auf eigene Faust (z.B. mit WWOOF = World Wide Opportunities on Organic Farms)

2. Hotel- und Gastronomiearbeit:

  • Feste, bezahlte Arbeitsstelle z.B. in einem Hotel (entspricht längerem Praktikum)
  • Pluspunkte im Lebenslauf
  • Anforderungen: Vorkenntnisse in der Hotelbranche/Gastronomie, Schulabschluss
  • Organisation entweder durch entsprechenden Veranstalter (z.B. mit Stepin, Travelworks > Zielländer/Angebotevariieren je nach Anbieter!) oder auf eigene Faust (evtl. durch Kontakte)

3. Teach & Travel:

  • Unterrichten von Kindern im Ausland (häufig in Englisch, Mathematik, Computerfähigkeiten)
  • meist in asiatischen (z.B. China, Nepal) oder afrikanischen (z.B. Kenia, Südafrika) Ländern
  • entweder mit Entlohnung oder als "Volunteer-Worker"
  • Organisation entweder über entsprechenden Veranstalter (z.B. mit Stepin) oder über internationale Freiwilligendienste

 

4. Study & Travel:
  • Verbindung eines Auslandsaufenthalts mit Lernen
  • entspricht Sprachreise oder Auslandsstudium

 

5. Summercamp in den USA:

  • erst 2-3 Monate entlohnte Arbeit in einem Summercamp (z.B. Betreuung von Kindern/Jugendlichen)
  • kein klassisches "Working-Holiday-Visum", sondern "J1-Visum":max. 5 Monate gültig (enthält 1 Reisemonat)
  • eingeschriebener Vollzeitstudent (mind. im 2., aber nicht im letzten Semester)
  • Englischkenntnisse (Nachweisbar durch TOEFL-Test oder persönliches Gespräch)
  • spätestens 30 Tage vor Abreise muss eigenes Jobangebot nachweisbar sein (Selfplaced Program)

 

> Wie Du sehen kannst, gibt es verschiedenste Möglichkeiten seinen Work-&-Travel-Aufenthalt zu verbringen, so dass sicherlich für jeden die perfekte Möglichkeit gefunden werden kann. Dennoch ist der Übergang zu anderen Varianten des Auslandsaufenthalts zum Teil fließend, da die oben genannten Möglichkeiten meist nur andere Bezeichnungen z.B. für einen Freiwilligendienst oder ein Auslandsstudium darstellen.

 

 

Quellen:


Vor- und Nachteile

Vorteile Nachteile
  • Kennenlernen fremder Länder und Kulturen
  • Konfrontation mit dem alltäglichen Leben des Ziellands
  • Einblicke in die Arbeitswelt
  • Verbesserung der Sprachkenntnisse
  • Aufbau neuer internationaler Freundschaften
  • persönliche Zugewinne wie Flexibilität, interkulturelle Kompetenz und Toleranz
  • Stärkung der Eigenständigkeit,des Selbstbewusstseins und der Organisationsfähigkeit
  • Höchstalter von 30-35 Jahren für entsprechendes Visum
  • evt. recht teuer
  • alleine in einem fremden Land
  • Überwinden des Heimwehs
  • Verlust von Zeit für Studium/Ausbildung

 

Fazit:

Work & Travel bietet für jeden Abiturienten die ideale Möglichkeit, sich nach dem Schulabschluss eine kleine Auszeit zunehmen, ohne dabei "nur faul rumzusitzen". Ganz im Gegenteil: Man bildet sich sowohlin sprachlicher als auch in beruflicher Hinsicht fort und kann von der eigenen charakterlichen Entwicklung sicherlich ein Leben lang profitieren. Im Grunde genommen, lässt sich eigentlich fast kein besserer Zeitpunkt als nach dem Abi für einen derartigen Aufenthalt finden, da man lernt, sich von "Hotel Mama" zu lösen und somit das erste Mal vollständig auf eigenen Beinen zu stehen. Natürlich ist nicht zu vergessen, dass ein solches Vorhaben wohl überlegt sein sollte, da dadurch kostbare Zeit, die man sicherlich auch anderweitig investieren könnte, verloren geht. Aber als Ausrede kann man dazu nur sagen:

Man ist nur einmal jung und wenn nicht jetzt, wann dann!?

 

Quellen:

Spezial