Descartes Gymnasium Neuburg a. d. Donau

naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium

Die Klassen 6a und 6c in Rothenburg ob der Tauber
(05.10.-09.10.2015)

Tag 1:

Um 8.30 Uhr begann die etwa dreistündige Busfahrt nach Rothenburg mit insgesamt 46 Schülern (19 Schüler der 6a und 27 Schüler der 6c) und unseren Lehrern Frau Haidl und Herrn Edenhofer sowie Frau Kaupp und Herrn Kulzer. Nach der Ankunft lag die Herberge nur noch einen Fußmarsch von 5 Minuten entfernt in der Altstadt im Gebäude der ehemaligen Rossmühle.

Gleich nach dem Mittagessen stand eine Stadtführung auf dem Programm, bei der wir viel über die Geschichte der Stadt lernten. Aufgrund der Hanglage wurde die Stadt nicht am Fluss errichtet, sondern oberhalb – deswegen auch „ob“ der Tauber. Dadurch war sie sehr gut vor Angreifern geschützt. Am Nachmittag machten wir einen ersten Erkundungsgang durch die Stadt zu einem großen Spielplatz; den Rückweg legten wir zum großen Teil auf der überdachten Stadtmauer zurück.

Nach dem Abendessen begaben wir uns auf einen Stadtrundgang mit Rothenburgs Nachtwächter, bei dem wir Einblicke in die städtischen Lebensbedingungen im Mittelalter bekamen.

Tag 2:

Nach dem Frühstück besuchte die Klasse 6a das Kriminalmuseum (vgl. Tag 4) während die 6c das Reichsstadtmuseum besichtigte, das sich im ehemaligen Dominikanerinnenkloster befindet. Dort erfuhren wir viel über die Geschichte des Klosters. Bei der sehr interessant gestalteten Führung gab es auch die eine oder andere Überraschung: So durften wir in der Klosterküche unsere eigene Brotzeit zubereiten, und zwar Butter selbst anrühren und Radieschen, Petersilie, Schnittlauch, Äpfel und Brot schneiden. Außerdem hatten wir die Gelegenheit, mit Plastikschwertern im Zweikampf gegen unsere Klassenkameraden anzutreten. Bei der anschließenden Brotzeit wurde das Wasser aus Nachbildungen mittelalterlicher Becher getrunken.

Am Nachmittag machte die 6a eine kleine Wanderung auf dem sogenannten "Mühlenweg", der an mehreren alten Mühlen vorbeiführt, die aber zum großen Teil nicht mehr in Betrieb sind. Die Schüler der 6c durften sich nach einem Spielplatzbesuch in Gruppen in die Stadt begeben, um sich dort auf eigene Faust umzuschauen. Manche kauften sich einen Schneeball. (Dabei handelt es sich nicht etwa um ein winterliches Wurfgeschoss, sondern um ein fränkisches Gebäck.)

Tag 3:

Heute war der erste Programmpunkt nach dem Frühstück der Jahrgangsstufentest in Deutsch. Als dieser um 9.30 Uhr beendet war, wurden zwei Gruppen eingeteilt: Die einen gingen in den Kletterwald, die anderen ins Weihnachtsmuseum.

Zum Kletterwald wanderten wir etwa 30 Minuten. Dort angekommen bekamen wir eine Einweisung und konnten dann auf mehr oder weniger anspruchsvollen Parcours unsere Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

Im Weihnachtsmuseum sahen wir uns die Geschichte des Weihnachtsfests in verschiedenen Schaukästen, in denen alte Christbaumkugeln, Baumschmuck, Puppen etc. ausgestellt waren, an. Im riesigen Weihnachtsgeschäft von Käthe Wohlfahrt konnten wir uns bereits im Oktober auf Weihnachten einstimmen.

Am Abend wurden im Stuhlkreis ein paar Spiele durchgeführt, bei denen es darauf ankommt, als Klasse zusammenzuarbeiten.

Tag 4:

Auch heute stand einiges auf dem Programm: Für die 6a der Besuch des Reichstadtmuseums und anschließen eine Stadtrallye. Um verschiedene Fragen beantworten zu können, begaben wir uns in Gruppen zur Recherche in die Stadt. Die 6c führte erst die Stadtrallye durch und nahm anschließend an einer Führung im Kriminalmuseum teil. Es war gruselig zu erfahren, wie zur mittelalterlichen Zeit Menschen öffentlich bloßgestellt oder gefoltert wurden. So gab es zum Beispiel die Zungenquetsche oder die so genannten Spanischen Stiefel. Auch Schulstrafen werden im Museum dargestellt: Tatzen, Maulkorb (für Schwätzer) oder eine Eselsohrenmütze (für faule Schüler) sind Beispiele dafür.

Am Nachmittag konnten die Schüler der 6a in Gruppen in die Stadt gehen oder auch in der Jugendherberge spielen, während die 6c wandern ging. Bei sonnigem Wetter kamen wir an Rothenburgs Weinanbaugebiet vorbei. Seit etwa 1200 Jahren werden hier insgesamt etwa 120 Rebsorten angebaut.

Ein Höhepunkt am Abend war die etwa einstündige Fackelwanderung.

Tag 5:

Vor der Heimfahrt stand heute noch der Jahrgangsstufentest im Fach Englisch am Programm. Danach brachten wir die Zimmer in Ordnung und fuhren mit dem Bus wieder in Richtung Heimat, wo wir um 12.30 Uhr ankamen.

Spielplatz an der Stadtmauer Kletterwald

 

(Die Schülerinnen und Schüler der 6a und 6c; Fotos: W. Kulzer)

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