Descartes Gymnasium Neuburg a. d. Donau

naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium

Exkursion zum Industriemuseum & Technikland Nürnberg

Wir, die Klassen 7a und 7c fuhren am 22. Februar 2019 in Begleitung der Lehrkräfte Hobmaier, Kaupp und Kulzer zum Technikland in Nürnberg. Zuerst trafen wir uns alle in der Pausenhalle, wo wir abgezählt wurden, danach wartete der Bus bereits auf die Abfahrt und es ging pünktlich um 8 Uhr los.

Nach zirka 1,5 Stunden Fahrt kamen wir an und wurden sogleich freundlich empfangen. Das Gebäude war in zwei größere Teile unterteilt. Zum einen das Industriemuseum und zum anderen das Technikland. Da wir zwei Klassen waren, besuchte die 7a zunächst das Museum und die 7c das Technikland. Nach 80 Minuten fand eine gemeinsame Show für beide Klassen statt. Anschließend wurde gewechselt.

Im Technikland

Sobald wir in das Technikland eintraten, fanden wir eine Sitzgruppe vor. Dorthin setzten wir uns und wurden von dem humanoiden Roboter Nao begrüßt. Humanoide Roboter sehen aus wie Menschen, sie haben also Augen, Arme, Beine und einen Körper. Nao saß in einem Glaskasten und konnte gehen und sprechen. Nach der Begrüßung wurden wir für kurze Zeit in Dreiergruppen eingeteilt, in denen uns jeweils ein Student die Funktionsweise des Lernlabors erklärte. Danach durften wir an den zahlreichen Stationen selbst experimentieren. Wir konnten zum Beispiel aus großen Bausteinen eine Brücke bauen, ohne diese zusammen zu kleben. Bei richtiger Bauweise konnte man sogar darüber laufen. An einer anderen Station zogen wir uns gesichert mit einem Flaschenzug bis an die Decke. Außerdem gab es noch eine Wärmebildkamera, mit der man beim Malen mit dem Finger auf dem Tisch die Zeichnung aufgrund der ausgestrahlten Wärme sehen konnte. Wenn man aber die Kamera auf eine andere Person hielt, sah man, an welchen Stellen diese am wärmsten (rot) und am kältesten (blau) war. Bei einem Detektivspiel hatte man eine Art Handy, auf dem die Zeit ablieft. Währenddessen suchte man verschiedene Punkte, die man für einen Hinweis mit dem Handy scannen musste. Am Schluss konnte man sich seine Ergebnisse ausdrucken. Am Ende des Raumes gab es eine Autorennstrecke mit zwei Spielzeugautos. Diese trieben wird mithilfe von Fahrrädern an und wir lieferten uns lustige Rennen. Die Zeit im Lernlabor verging leider viel zu schnell.

Vorführung

Die studentischen Hilfskräfte hatten sich etwas Spannendes für uns ausgedacht: Einen Crash-Test mit ihrem Dummy Mika. Bei einem Crash-Test wird untersucht, ob bei einem Aufprall der Airbag aufgeht, der Fahrer gut genug geschützt ist oder ob er verletzt wird. Wenn es einen Unfall gibt, muss getestet werden, ob die Knautschzone, das Gebiet von Autofront zur Windschutzscheibe, leicht genug zerbirst. Weil das alles mit einer Person getestet werden muss und das für einen Menschen viel zu gefährlich ist, werden Puppen, sogenannte Dummies, verwendet. Bei diesem Crash-Test wurde alles im Kleinformat vorgeführt. Mika war eine kleine, aber sehr schwere Puppe, die am Anfang herumgegeben wurde. Sie saß auf einem kleinen Autositz. Dieser war beim ersten von zwei Durchgängen mit allem ausgestattet, was an Sicherheitselementen dazu gehört: Ein Airbag, ein Anschnallgurt, eine Rückenlehne und eine Windschutzscheibe. Da das Auto keine Räder und keinen Motor hatte, wurde es durch ein Gummiband beschleunigt. Am anderen Ende befanden sich zwei leere Coladosen, die als Knautschzone verwendet wurden und auf die der Dummy zuraste. Beim Aufprall wurden diese so stark zusammengedrückt, dass zwei die Größe von einer hatten.  Beim zweiten Durchgang wurden alle oben aufgezählten Sicherheitselemente entfernt und das Gummiband wieder neu aufgezogen. Anschließend raste der Dummy mit zirka 35 Kilometern pro Stunde auf die neu eingespannten Coladosen zu. Aufgrund der fehlenden Sicherheitselemente wurde Mika aus dem Sitz geschleudert und landete auf dem Boden. Ein echter Mensch hätte sich dabei sehr schwere Verletzungen zugezogen und wäre möglicherweise gestorben.

Im Industriemuseum

In der Ausstellung gab es zahlreiche Modelle, die wir zwar nicht anfassen durften, aber von denen wir tolle Fotos schießen konnten. Es waren zahlreiche alte Autos, viele Motorräder und andere Fahrzeuge ausgestellt.  In ein Motorrad jedoch durften wir unter Aufsicht einsteigen.

 

Ferner nahm einer der Aufseher eine Dampfmaschine extra für uns in Betrieb und erklärte uns viel darüber. Diese war ziemlich groß und laut, leistete aber nicht so viel wie das, nach dem sie aussah. Die ganze Ausstellung war über viele große Hallen verteilt und es gab immer wieder Dinge, die wir auf Knopfdruck bewegen und betätigen konnten. Es gab sowohl Abteile mit alten Ausstellungsstücken als auch mit neuen. Aber auch viele, die im Wandel der Zeit gezeigt wurden. Zum Beispiel die Computer und Schreibmaschinen.

Aber auch historische Räume wie ein Friseursalon und ein Klassenzimmer aus dem Jahr 1910 waren sehr detailgetreu aufgebaut.

Um 12.45 Uhr fuhren wir dann auch schon wieder nach Hause und nach einer langen Heimfahrt kamen wir schließlich um halb drei wieder in Neuburg an.

Alles in allem konnten wir sehr viel lernen und hatten dabei auch noch Spaß. Die Exkursion war ein voller Erfolg und war die lange Anreise auf jeden Fall Wert. Wir hoffen, bald mal wieder nach Nürnberg zu fahren und bedanken uns auch bei den Lehrern für die Organisation.

 

Marie Neumaier, 7a, Vincent Korn, 7a, Patrick Kroggel, 7c

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