Neuburg an der Donau
naturwissenschaftlich-technologisches
und sprachliches Gymnasium
Gerade weil das Descartes-Gymnasium mit rund 1000 Schülerinnen und Schülern keine kleine Schule ist, legen wir großen Wert auf persönliche Kontakte zwischen allen Mitgliedern der Schulfamilie. Ein wertschätzender Umgang, eine offene und respektvolle Kommunikation und gegenseitige Unterstützung bilden dabei die Basis unserer Schulgemeinschaft. Gemeinsam gestalten wir ein buntes und vielseitiges Schulleben mit zahlreichen Projekten und Veranstaltungen. Neben dem breit gefächerten Bildungsangebot des Gymnasiums wartet das Descartes mit einer Vielzahl von Zusatzangeboten auf, sodass jede Schülerin und jeder Schüler in ihren bzw. seinen individuellen Stärken gefördert werden kann. Dabei bleiben wir nicht stehen, sondern versuchen uns beständig im Lernen, Lehren und Erziehen weiterzuentwickeln und Neues zu entdecken.
Zum Abschluss des Jahres wünschte der Schulleiter des Descartes-Gymnasiums Markus Edenhofer allen Gästen ein Weihnachtskonzert voller Emotionen, das aber zugleich auch Raum für Stille und Frieden im Herzen lässt. Dieser Wunsch sollte in Erfüllung gehen.
Ab der 6. Klasse greifen wir im Musikunterricht auf Grundwissen aus der bzw. den Vorklassen zurück. Eine Zusammenstellung des Grundwissens bieten wir euch hier zum Download an:
Wie mit dem Grundwissen gearbeitet wird und was ihr davon parat haben solltet, erklärt euch euer jeweiliger Musiklehrer.
Gemeinsames Musizieren macht Spaß und kann uns beglücken, steigert den Zusammenhalt in der Gruppe und fördert und fordert das Gehirn in vielerlei Hinsicht. Außerdem erlernt man soziale Fähigkeiten wie Rücksichtnahme auf Schwächere, das Aufeinanderhören, das Überstehen von „Durchhängern“, ein Sich-Einfügen in eine Gruppe …
Wer ein Instrument lernt, muss in der Regel längere Zeit üben, um irgendwann einmal in einem Orchester oder einer Band mitspielen zu können. Doch ganz alleine mehrere Jahre zu üben, ist nicht jedermanns Sache.
Anders ist das beim Projekt „Bläserklasse“. Hier spielen die Kinder von Anfang an mit verschie-denen Blasinstrumenten zusammen. Das klingt kurios, aber es funktioniert!
Alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen, die ein Blasinstrument erlernen möchten!
Für den Instrumentalunterricht stehen folgende Instrumente zur Wahl: Querflöte, Klarinette, Alt-Saxophon, Trompete, Waldhorn, Posaune, Euphonium (eine Art kleine Tuba).
Die Schüler erhalten die Gelegenheit, diese Instrumente auszuprobieren und ihre Favoriten anzugeben. Der Musiklehrer wird sich dann bemühen eine Zuordnung zu finden, so dass eine ausgewogene Verteilung der Instrumente für das Ensemble entsteht.
In der 5. und 6. Jahrgangsstufe sind grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler zwei regu-läre Wochenstunden (Singen, Musikwissen, Notenlehre, Komponisten, Klassenmusizieren) für den Musikunterricht auf der Stundentafel vorgesehen. Diese zwei Unterrichtsstunden sind im Normalfall in den Vormittag integriert.
Am Descartes-Gymnasium sind zwei Unterrichtsmodelle für die Bläserklasse denkbar:
1. Ensemblestunde = 2. reguläre Stunde
Falls durch entsprechend viele Anmeldungen eine komplette Klasse als Bläserklasse gebildet werden kann, haben die Kinder dieser Bläserklasse statt der zwei regulären Musikstunden nur eine. In der anderen Wochenstunde wird ausschließlich musiziert. Dabei spielen alle Bläser gemeinsam als Ensemble. Gleichzeitig werden die Inhalte der Musiklehre (Rhythmik, Tonhöhe) schnell gemeinsam umgesetzt.
Zusätzlich findet einmal wöchentlich am Nachmittag Instrumentalunterricht in Kleingruppen mit maximal drei Schülern statt. Dieser Unterricht dauert je nach Gruppengröße 40 oder 60 Minuten.
2. Ensemblestunde am Nachmittag
Für den Fall, dass keine komplette Klasse als Bläserklasse gebildet werden kann, besuchen die Kinder die beiden regulären Musikstunden am Vormittag. Die gemeinsame Musizierstunde (Ensemblestunde) findet in diesem Fall möglichst zeitnah nach dem Vormittagsunterricht statt. (z.B. in der 7. oder 8. Stunde).
Auch bei diesem Modell ist einmal wöchentlich zusätzlich am Nachmittag Instrumentalunterricht in Kleingruppen mit maximal drei Schülern. Er dauert je nach Gruppengröße 40 oder 60 Minuten.
Die Entscheidung über Modell 1 oder 2 hängt von den Anmeldezahlen ab und obliegt der Schulleitung.
Den Instrumentalunterricht erteilen Lehrer der Musikschule Neuburg in der Musikschule Neuburg (Oswaldplatz 1, ca. 5 Gehminuten) oder nach Absprache in den Räumen des Descartes-Gymnasiums.
Die wöchentliche Ensemblestunde wird ein Musiklehrer unserer Schule leiten.
Die Schule verfügt über eine gewisse Zahl an Leihinstrumenten, so dass für die benötigten Instrumente in der Regel keine finanziellen Aufwendungen von Seiten der Eltern nötig sind.
Die Ensemblestunde ist selbstverständlich auch kostenlos.
Für den vergünstigten Gruppen-Instrumentalunterricht an der Musikschule Neuburg sind monatlich 48 € von den Eltern zu bezahlen.
Das Bläserklassenprojekt dauert zwei Jahre.
Im Anschluss besteht für die Schüler die Möglichkeit, mit ihrem erworbenen Können weiterführende Schulensembles, wie das Schulorchester oder die Bigband, zu besuchen.
Die Schulgemeinschaft freut sich auf ein reges Musikleben am Descartes-Gymnasium!
Bei der Auswahl der eurer Fächer in der Oberstufe habt ihr in verschiedener Weise die Möglichkeit, Musik in die Gesamtwertung mit einfließen zu lassen. Folgende Möglichkeiten gibt es:
Seit der Einführung des G 8 kann an jedem Gymnasium auch im Fach Musik das Abitur abgelegt werden. Musik als Additum ist dann neben den Pflichtfächern Deutsch und Mathematik als 3. Abiturfach (schriftlich-praktisch) festgelegt.
Die Voraussetzungen und die Verfahrensweisen bei Leistungserhebungen sollen hier kurz dargestellt werden.
1. Voraussetzungen:
Da die Entscheidung, im Fach Musik das Abitur zu abzulegen, bereits in der 10. Jahrgangsstufe getroffen wird, sind dafür laut KMBek. vom 11.9.09 folgende Voraussetzungen notwendig:

Die Voraussetzungen für andere Instrumente können unter www.isb-gym8-lehrplan.de abgerufen werden. (Weg: Lehrplan für das achtjährige Gymnasium - Musik - Jahrgangsstufen 11/12 - Weitere Lehrpläne- Mu Addita 11-12 Literaturlisten Eingangsniveau)
Der Nachweis wird an der Schule in Gegenwart von Vertretern der Fachschaft Musik vor dem 15. April erbracht. Die Entscheidung für das schriftlich-praktische Abiturfach ist nach Bestehen dieses Nachweises verbindlich.
2. Unterricht, Additum:
Die Schülerin/ der Schüler besucht vier Semester das Fach Musik mit zwei Wochenstunden. Als sogenannten Additum muss sie/er einen Unterricht im Instrument (in Gesang) nachweisen. Die Belegung des Additums kann entweder an der Schule selbst oder auf Antrag extern erfolgen. Im zweiten Fall muss die Schülerin/ der Schüler (bzw. die Erziehungsberechtigten) selbst für den Unterricht sowie dessen Organisation und Finanzierung sorgen. Die Wahl des Instruments begründet laut KMBek keinen Anspruch auf kostenlosen Unterricht in diesem Instrument an der Schule.
3. Leistungserhebung:
Die erworbenen Kenntnisse werden in Form großer und kleiner Leistungsnachweise abgeprüft. Zudem muss die Schülerin/ der Schüler pro Semester ein Vorspiel absolvieren, das in den Semestern 11/1, 11/2, 12/1 ein Pflichtstück, ein Wahlstück und Vomblattspiel umfasst.
In 12/2 entfällt das Pflichtstück. Pflicht- und Wahlstück müssen aus verschiedenen Stilepochen stammen. Die Wahl des Pflichtstücks erfolgt 6 Wochen vor dem Vorspieltermin (Ferien werden nicht mitgezählt).
Die Bewertungen der Einzelleistungen von Pflicht-, Wahlstück und Vomblattspiel in den Ausbildungsabschnitten 11/1, 11/2, 12/1und in der Abiturprüfung 2:2:1 gewichtet, in 12/2 ist die Gewichtung Wahlstück, Vomblattspiel 4:1, da das Pflichtstück entfällt. Die Leistungen aus dem regulären Unterricht und die Ergebnisse des Vorspiels bilden im Verhältnis 1:1 die Gesamtnote des Semesters.
Das Vorspiel wird von zwei an der Schule tätigen Fachlehrern abgenommen, bzw. von Instrumentallehrern, die an der Schule tätig sind. Einer der Prüfer muss der Kursleiter des von der Schülerin/ dem Schüler besuchten Fachunterrichts sein, dessen Bewertung im Zweifelsfall entscheidet.
Die schriftliche Abiturprüfung wird zentral vom Ministerium gestellt. Die Note der Schriftlich praktischen Abiturprüfung wird folgendermaßen berechnet:
schriftliche Prüfung x 2 + praktische Prüfung x 2 = Prüfungsergebnis
Ihr wählt das Fach Musik und belegt dieses Fach damit für 4 Semester.
Die Inhalte sind nach verschiedenen Aspekten geordnet (z.B. Musik und Politik, Klangkörper (z.B. Orchester) im Wandel) und werden meist im chronologischen Zusammenhang behandelt.
Jedes Semester schreibt ihr je eine Klausur. Kleine Leistungsnachweise (Stegreifaufgaben, Rechenschaftsablagen usw.) sind wie in den bisherigen Jahrgangsstufen vorgesehen.
Das Colloquium gliedert sich in zwei Prüfungsteile von je etwa 15 Minuten Dauer:
Der Prüfungsausschuss benennt rechtzeitig die Themenbereiche der Kolloquiumsprüfung (mehr als zwei pro Halbjahr). Die Themenbereiche sind allen vier Ausbildungsabschnitten zu entnehmen. (…) Aus dem gewählten Themenbereich legt der Fachausschuss die Themen für die Kurzreferate fest.
"Das Thema wird der Schülerin oder dem Schüler etwa 30 Minuten vor Prüfungsbeginn schriftlich bekannt gegeben." (§ 81 Abs. 2 GSO)
"Bei der Bewertung der mündlichen Prüfungen ist neben den fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten die Gesprächsfähigkeit angemessen zu berücksichtigen." (§ 82 Abs. 3 GSO)
Vokalensemble / oder Instrumentalensemble
Falls in eurem Jahrgang angeboten, könnt natürlich zusätzlich auch das W- Seminar oder P-Seminar Musik belegen. (3 Semester siehe unten)


|
|
![]() |
![]() |
![]() |
Adresse
Frauenplatz B88
86633 Neuburg / Donau
Telefon
08431-6786-0
Fax
08431-42221